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Hier die aktuelle Ausgabe (1/2007) vom Januar 2007:

Die Aktienmärkte feierten, wie in der letzten „Impulse" angedeutet, ihr eindrucksvolles Comeback. Dabei glänzte abermals unser DAX mit immer wieder neuen Jahreshöchstständen. Damit zählt er unter den etablierten Börsen zu den erfolgreichsten Aktienindizes in 2006. Phänomenal erscheint die Entwicklung der amerikanischen Standardwerte. Der hierfür maßgebliche Dow Jones Industrial Index schaffte dieser Tage ein neues Allzeithoch. Über drei Jahre hat diese Aufholjagd seit dem Tiefpunkt Anfang 2003 gedauert. Die seit Jahrzehnten ausgeprägte Aktienkultur der Amerikaner und deren Mut machten dieses Ergebnis möglich.

In Deutschland sind für den vergleichbaren Anstieg zum Gipfel noch satte 23 Prozent notwendig. Ohne die massiven Käufe ausländischer Investoren in diesem Jahr, würde dieser Abstand noch höher ausfallen. Eine noch deutlichere Differenz zu den ehemaligen Rekordmarken kann man bei den Technologieaktien feststellen.

In Asien lieferte die chinesische Börse eine Traumshow. Immense 30 Prozent Zugewinn stehen beim Hang Seng Index auf dem Programm. In dessen Schatten konnte sich der Japanische Nikkei Index nur unterdurchschnittlich entwickeln. Für diese tolle Performance der Aktien sprechen zwei maßgebliche Gründe.

1) verlangsamte sich das Zinserhöhungs-tempo der beiden wichtigsten Noten-banken. Die amerikanische FED lässt mittlerweile die Zinssätze seit mehreren Treffen unverändert. Zu unsicher zeichnet sich das Bild der US-Wirtschaft. Die Auswirkungen, der in der Vergangenheit stattgefundenen Zinserhöhungen sind mittlerweile an einigen Stellen zu spüren. So zeigte das produzierende Gewerbe zum ersten Mal seit langer Zeit Schrumpfungstendenzen an. Im Gegensatz dazu überzeugt der amerikanische Arbeitsmarkt. Immer noch werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Zusätzlich positiv verlief in den zurückliegenden Wochen die Veröffentlichung der neuesten Preisentwicklungen in den USA. Sie entwickeln sich stabil oder sind sogar zum Teil rückläufig. Dies milderte die Angst vor weiteren Zinserhöhungen und verbesserte die Stimmung bei den Aktieninvestoren.

2) Trotzdem weist diese Stimmung nach wie vor noch keine Überhitzungs-erscheinungen auf. Euphorie oder überschäumender Optimismus stehen noch nicht auf der Tagesordnung. Unter diesen Aspekten gehen wir kurzfristig von einer Fortsetzung der aktuellen Aufwärts-bewegung aus. Rücksetzer und kleine Korrekturen gehören selbstverständlich zu diesem Szenario. Das Überraschungs-potential nach oben bleibt aber interessant. Erst bei aufkommender Hochstimmung werden wir bei den Aktien konsequent die Reißleine ziehen. Amerikanische, deutsche und japanische Werte sowie Technologie-titel bleiben unsere Favoriten.

Festgefahren bleibt die Situation am Rentenmarkt. Geringe Kursausschläge und stabile Renditen gehören hier zum Tagesbild. Immerhin bekommt man bei absolut sicheren Rentenanlagen bei einer Laufzeit von einem Jahr eine Rendite von knapp 4 Prozent. Als Stabilisator und Sicherheitsanlage gehören sie in jedes Depot.

Nach dem Desaster bei den offenen Immobilienfonds hat sich die Lage weiter beruhigt. Topfonds konnten in diesem Jahr mit Wertentwicklungen von über 5 Prozent aufwarten. Eine Beimischung empfiehlt sich.

Der Schwächeanfall beim US-Dollar - von den Amerikanern auch nicht ganz ungewollt - bleibt bei den Devisen das Tagesgespräch. Weitsichtige Investoren kaufen Dollarbestände. Bei Rohstoff-Investments bleiben wir vorsichtig


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