Alle relevanten Begriffe bei der Bewertung von Investmentfonds haben wir für Sie erläutert und alphabetisch sortiert:
Allokation ist die Aufteilung einer Investitionssumme auf die verschiedenen Anlagekategorien wie Aktienfonds Inland, internationale Aktienfonds, Rentenfonds, Geldmarktfonds etc. Wir bieten fünf Basisallokationen, die für verschiedene Chance-Risiko-Relationen effiziente Portfolien darstellen.
Alpha auch Jensen's Alpha genannt, zeigt die risikobereinigte Überperformance des Fonds gegenüber dem Marktindex. Je höher der Wert, desto positiver.
Beta ist eine statistische Größe, die die prozentuale Wertentwicklung eines Fonds gegenüber einer benchmark für den Zeitraum angibt, in dem sich der benchmark um 1% verändert. Ein beta von 1 besagt, dass die durchschnittliche Kursentwicklung des Fonds der benchmark (Vergleichsmarkt) entspricht. Bei einem beta > 1 sind die Preisentwicklungen des Fonds stärker als der Markt, bei 0 < beta < 1 ist sie schwächer. Ein beta < 0 signalisiert, dass der Fonds sich umgekehrt zum Markt verhält.
Durchschnittliche Exposure ("Average Exposure") Anders als in der dynamischen Betrachtung der historischen Exposure zeigt die durchschnittliche Exposure die gemittelte Nähe zu allen Indizes der Stil- oder Vermögenskarte innerhalb einer Zeitperiode. Während die Stil-, oder Vermögenskarte die Entwicklung eines Fonds über die Zeit (dynamisch) darstellt, beschreibt dieses Grafik den Durchschnitt über alle Variablen.
Durchschnittliche Exposure im Vergleich zur Benchmark ("Excess Exposure") Diese Grafik illustriert die Unterschiede im Gewicht zwischen einem Fonds und seiner Benchmark gemessen an der durchschnittlichen Exposure gegenüber Stilen, Sektoren oder der Länderaufteilung. Die Unter- und Über-Exposure kann als das Risiko gegenüber der Benchmark betrachtet werden. | 
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Fonds Fact Sheet ist die Informationssammlung zu einem Fonds, die auf einem Blatt ("Sheet") zusammengefasst wird.
Historische Sektor Exposure Die historische Sektor Exposure illustriert die zurückliegende Exposure zu den verschiedenen Sektoren eines bestimmten Index. Die Grafik zeigt klar die Veränderungen und Zeitpunkte der Veränderungen, die der Fondsmanager in seiner Allokation der verschiedenen Sektoren vorgenommen hat. Wo es sinnvoll ist, wird die historische Exposure auch für die Vergleichgruppe angezeigt.
Historische Stil Exposure Die historische Stil Exposure zeigt die Vergangenheit der Fonds Exposure gegenüber verschiedenen Stilen eines bestimmten Index. Die Grafik zeigt klar die Veränderungen und Zeitpunkte der Veränderungen, die der Fondsmanager in seiner Allokation der verschiedenen Stile vorgenommen hat. Wo es sinnvoll ist, wird die historische Exposure auch für die Vergleichgruppe angezeigt.
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Historische Länder Exposure Die historische Länder Exposure zeigt die zurückliegende Fonds Exposure gegenüber einzelnen Ländern weltweit, oder innerhalb einer Region. Die Grafik zeigt klar die Veränderungen und Zeitpunkte der Veränderungen, die der Fondsmanager in seiner Allokation der verschiedenen Länder vorgenommen hat. Wo es sinnvoll ist, wird die historische Exposure auch für die Vergleichgruppe angezeigt.
Kumulierte Performance ist die gesamte Wertentwicklung eines Fonds über mehrer Betrachtungsperioden hinweg einschließlich Wiederanlage der Ausschüttungen.
Maximaler Verlust bezeichnet den stärksten Wertrückgang, den ein Fonds während eines Sechs-Monats- Zeitraumes in den vergangenen drei Jahren aufwies. Dabei werden gleitende Zeiträume verwendet.
MPT Statistik Zu den Indikatoren der Modernen Portfolio Theorie (MPT) gehören:
Jährlicher Ertrag - ist der Gesamtertrag (Ausschüttungen und Wertzuwachs) eines Portfolios für eine bestimmte Zeitperiode ausgedrückt als geometrischer (Wiederanlage der Erträge zum geometrischen Zins) jährlicher Ertrag.
Volatilität - bitte sehen Sie hierzu Standardabweichung
Standardabweichung - wird verwendet um das Gesamtrisiko eines Portfolios abzuschätzen. Es misst die Abweichung der Erträge in der Vergangenheit um den Mittelwert des Ertrages. Je größer die Bandbreite desto höher ist die Standardabweichung (und desto riskanter das Portfolio). Umgekehrt zeigt eine Verteilung der Erträge in einem kleinen Schwankungsbereich um den Mittelwert eine kleine Standardabweichung und damit ein niedriges Portfoliorisiko.
Sharpe Ratio - ist ein Maß für die Effizienz eines Investments ausgedrückt als "Risikoprämie" je Einheit des übernommenen Risikos. Der Wert für den Ertrag entspricht dabei dem jährlichen Ertrag abzüglich dem Ertrag einer risikolosen Anlage. Das Maß für das Risiko ist die Standardabweichung der Fondserträge. Je höher die Sharpe Ratio desto besser ist das Verhältnis von Risiko und dem entsprechenden Risiko.
Benchmark R-Squared - ist ein Maß für die Diversifizierung. Das Benchmark R-Squared zeigt den Prozentwert in der Schwankung eines Portfolios, das durch die Schwankung der Benchmark erklärt werden kann. Ein R-Squared von 1 zeigt, dass die Ergebnisse perfekt zu den Ergebnissen der Benchmark passen und zeigt so eine hoch diversifiziertes Portfolio.
Beta - ist ein Multiplikator, der die Volatilität eines Fondsergebnisses im Verhältnis zum Markt (Benchmark) anzeigt. Mit anderen Worten: hier wird die Empfindlichkeit eines Fondsergebnisses gegenüber einer Marktschwankung angezeigt. Ein beta von 1,2 (was einigermaßen hoch ist) besagt, das bei einer Marktsteigerung von +1% in der nächsten Periode ein Anstieg des Fonds um 1,2% zu erwarten ist. Der gleiche Hebel gilt, wenn die Entwicklung negativ ist.
Alpha - ist ein weiteres Maß für die Ertragseffizienz. Es ist die Differenz zwischen dem Fondsergebnis und dem Ergebnis der Benchmark nach Korrektur der Benchmark um das beta des Fonds.
Market Capture Ratio - entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Ergebnis des Fonds geteilt durch das durchschnittliche jährliche Ergebnis des Marktes (Benchmark Index) in der gleichen Zeit. Dieser Wert ist in Prozentform ausgedrückt und zeigt, welchen Teil der Marktentwicklung in verschiedenen Marktbedingungen (aufwärts, abwärts, generell) der Fondsmanager mitgenommen hat.
Portfolio Wertpapierdepot oder Wertpapiervermögen
Portfolio-Strukturierung ist die systematische Aufteilung eines Wertpapierdepots s.a. "Allokation" und "Modell" Ranked Results (Rollierendes Risiko über 24 Monate; Rollierende Performance über 24 Monate) Rangreihenergebnisse können verwendet werden, um Performance, Risiko und andere Performance Daten eines Fonds im Vergleich zur Vergleichgruppe darzustellen. Die Fonds der Vergleichsgruppe wurden in eine Rangreihe gebracht und dann in vier Abschnitte eingeteilt: 5-25%, 25% bis zum Median, vom Median bis 75% und von 75% bis 95%. Diese vier Gruppen sind an den unterschiedlichen Farbtönen der Säulengrafik zu erkennen. Traditionell wird bei dieser Art von Darstellung aus dem ersten und letzten Quartil die oberen, bzw. die unteren 5% herausgenommen.
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| Risiko-Ertrag ("Risk/Return") In dieser Darstellung wird das Verhältnis von Fondsergebnis und dem dazugehörigen Risiko (als Standardabweichung der Erträge) abgebildet. Außerdem werden die Benchmark und die risikolose Anlage sowie die Fonds der Vergleichsgruppe gezeigt. Wenn man eine Linie zwischen der risikolosen Anlage durch die Benchmark zieht, trennt dies die effizienten von den nicht effizienten Fonds. Die Effizienten liegen über dieser Linie.
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| Performance Extreme und Beste/Schlechteste Quartale Diese Grafik ermöglicht Ihnen die Einschätzung von Zeiträumen mit extremer Performance von Fonds und Benchmark. Mit Hilfe dieses Charts können Sie auf anschauliche Art Ihrem Kunden bei der Einschätzung seiner Risikotoleranz helfen. Beste/schlechteste Perioden zeigen Tage, Wochen oder Monate mit extremer Performance; beste/schlechteste Quartale zeigen die Extreme für rollierende Drei-Monat-Zeiträume an und beste/schlechteste Jahre diese Werte für rollierende 12 Monats-Zeiträume. | 
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Quartil Ein Quartil ist ein Teil von 25%. Im Research sprechen wir z.B. vom oberen Quartil, wenn wir die 25% besten Fonds meinen.
Rebalance Anpassung eines bestehenden Portfolios an ein Modell. Dies geschieht, um bei unterschiedlichen Marktentwicklungen der einzelnen Anlagekategorien das ursprünglich beabsichtigte Chance-Risiko-Verhältnis wieder herzustellen.
Rollierende Performance Zeigt die Performance über einen Betrachtungszeitraum, der um jeweils eine Einheit (meist Monate) weiter geschoben wird.
Sharpe Ratio Verhältnis von der Rendite, die über dem Zins einer risikolosen Geldmarktanlage liegt und dem Risiko des Fonds. Das Risiko wird durch die Volatilität dargestellt. Positive Werte zeigen, dass gegenüber der risikolosen Anlage eine bessere Rendite erzielt wurde. Bei sonst gleichen Bedingungen wird man den Fonds mit der höheren Sharpe Ratio wählen.
Strategie siehe "Allokation".
Style Map (Stil Karte) Eine Style Map ist eine Grafik, die über einen Zeitraum zeigt, wo ein Fonds im Verhältnis zu verschiedenen Investmentstilen liegt. Beispielweise zeigt ein US-Fonds die Stile nach Value (Wert) oder Growth (Wachstum) und small und large Cap Werten auf. Eine Karte für einen Anleihefonds kann z.B. nach Duration und Qualität aufteilen. Die Größe der Punkte zeigt die Richtung der Zeitreihe an: kleine Punkte sind frühe Perioden, größere stellen die aktuellen Zeitabschnitte dar. Eine solche Darstellung hilft bei der Einschätzung der Bewegung eines Fonds und seiner Stiltreue, die über den Vergleich zur ebenfalls angezeigten Benchmark, ermöglicht wird. Die einzelnen Punkte stellen die Fonds der Vergleichsgruppe dar. Jeder Punkt ist dabei die durchschnittliche Nähe zu einer Anlagekategorie. Diese Darstellung ermöglicht interessante Vergleiche mit der Gruppe ähnlich aufgestellter Fonds.
Trade Flag Handelshinweise, die Besonderheiten beim Ordern von Fonds beschreiben. Vermögenskarte ("Asset Map") Die Vermögenskarte ist eine Grafik, in der die Position eines Fonds im Verhältnis zu verschiedenen Anlagealternativen über eine Zeitreihe hinweg steht. Die Größe der Punkte zeigt die Richtung der Zeitreihe an: kleine Punkte sind frühe Perioden, größere stellen die aktuellen Zeitabschnitte dar. Eine Vermögenskarte wird genutzt, um die Ausrichtung eines Fonds an groben Anlagekategorien darzustellen. In weiteren Karten kann man dann tiefer in die Besonderheiten der einzelnen Anlagekategorien einsteigen. Beispielsweise zeigt die Vermögenskarte eines globalen Balanced Fund die Kategorien inländische und ausländische Anleihen, inländische und internationale Aktien. In weiteren Karten ist dann der "Zoom" auf die einzelnen Kategorien, z.B. small und large Cap innerhalb der inländischen Aktien oder Länder innerhalb der internationalen Aktien. Die Punkte stellen die Fonds der Vergleichsgruppe dar. Jeder Punkt ist dabei die durchschnittliche Nähe zu einer Anlagekategorie. Diese Darstellung ermöglicht interessante Vergleiche mit der Gruppe ähnlich aufgestellter Fonds. | 
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Volatilität Schwankungsbreite von Kursen oder Preisen in einem bestimmten Zeitraum. Volatilität ist das mathematische Maß (Standardabweichung) für die Schwankung um den Mittelwert. Je größer die Schwankungsbreite, um so volatiler und risikoreicher ist ein Fonds. |