Das Börsenjahr 2004 neigt sich dem Ende. Immerhin ist es den wichtigsten Aktienindizes gelungen, sich auf dem Niveau der bisherigen Jahreshöchststände zu etablieren. Dafür gibt es drei Gründe: 1) Die anhaltend hohe Liquidität. 2) Die im Jahresvergleich noch einmal zurückgegangenen Zinsen bringen Anleger in Festzinsanlagen zum verzweifeln. Die Aktie ist eine lukrative Anlagealternative zu festverzinslichen Anlagen. 3) Für zusätzliche Entspannung sorgte der Preisrückgang beim Rohöl. Der Spekulationsballon war so weit aufgebläht, dass erst einmal Luft abgelassen werden musste. Alle Marktteilnehmer gingen von weiter steigenden Notierungen beim schwarzen Gold aus. Dass, dann an der Börse oft das Gegenteil eintritt, ist hinlänglich bekannt. Außerdem konnten gestiegene Öllagerbestände in den Vereinigten Staaten die aufgebrachten Gemüter etwas beruhigen. So kommt es für die Mehrheit der Beobachter völlig unverständlich zu dem Phänomen, dass trotz des Beginnes der kalten Jahreszeit, die Ölpreise rückläufig sind. Hier zeigt sich wieder einmal auf eindrucksvolle Art und Weise, dass Börsen ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten aufweisen. Mit normaler Logik kommt man an dieser Stelle nicht weiter. Bei den volkswirtschaftlichen Daten gaben die neuesten Fakten zum amerikanischen Arbeitsmarkt den größten Grund zur Freude. Auf der einen Seite ist zu verzeichnen, dass sich die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung seit Monaten auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen. Andererseits wirkt sich diese Tatsache, wie schon des Öfteren von uns erwähnt, mit einer gewissen Verzögerung nun auch bei den neu geschaffenen Stellen aus. Immerhin konnten im Monat Oktober über 300.000 neue Arbeitsplätze vermittelt werden. Die Bedeutung dieser Botschaft ist immens, da der private Konsum einer der wichtigsten Eckpfeiler der amerikanischen Konjunktur darstellt. Geld wird von den Haushalten nur in einem sicheren sozialen Umfeld ausgegeben. Für eine erfolgreiche Mehrung Ihres Vermögens im neuen Jahr 2005 ist folgendes zu beachten:
1) Überprüfen Sie bitte bei ihren festverzinslichen Anlagen die Laufzeitstruktur 2) Betrachten Sie die Qualität offenen Immobilienfonds. In diese Fonds ist im letzten Jahr viel Geld geflossen – nun bekommen die Fonds Probleme! Insbesondere die Sparkassenimmobilienfonds der DEKA und die iii Fonds der HypoVereinsbank haben erhebliche Probleme 3) Prüfen Sie alle Aktienanlagen bezüglich der Qualität der Anlagen und beachten Sie dabei welchen Einfluss der US Dollar und die Rohstoffpreise haben.
Nehmen Sie sich die Zeit oder rufen Sie uns einfach an und wir überprüfen Ihre Anlagen. |