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Aktien zu besitzen, macht
wieder Freude. Seit den letzten „Impulsen“ haben die Kurszuwächse an
Dynamik gewonnen. Aktieninvestments, egal ob Einzelwert oder Fonds,
stellten in diesem Jahr die konkurrenzlose Anlageform dar. Selbst in den
etablierten Märkten, wie Europa und Japan ließ sich richtig Geld
verdienen. Stellvertretend für die Europäer möchten wir an dieser Stelle
unseren Deutschen Aktienindex mit einem derzeitigen Jahresgewinn von
über 20 Prozent erwähnen. Im Lande der aufgehenden Sonne steht per heute
sogar ein Plus von 34 Prozent zu buche. In vielen Wachstumsregionen, wie
Lateinamerika, Osteuropa und Südostasien fallen die Zuwächse noch
stärker aus. Einzig mit den amerikanischen Standardwerten konnte man in
diesem Jahr keinen Blumentopf gewinnen. Ganz anders sieht es bei den US
Technologietiteln aus. Diese glänzen mit Renditen von bis zu 40 Prozent.
Sie, liebe Leser wissen, dass wir auch 2005 mit unseren Empfehlungen
goldrichtig lagen. Die wichtigste Botschaft in dieser Ausgabe soll sein,
dass die „Party“ bei den Aktien noch lange nicht vorbei ist. Lediglich
bei der Gewichtung würden wir eine Feinsteuerung vornehmen. Deutsche
Aktien und Technologietitel bleiben erste Wahl. US-Werte sowie
japanische Papiere sollten Sie aufstocken. Die amerikanische Konjunktur
läuft allen Unkenrufen zum Trotz auf Hochtouren. Der Arbeitsmarkt ist
gesund und die Verbraucher halten zur Stange. Da fast alle „Experten“
von Investitionen in US-Aktien abraten, stellen sie sich für uns als
besonders interessant dar. Durch dieses Meiden der amerikanischen
Dividendentitel, sowie die schlechte Jahresperformance, kann man davon
ausgehen, dass die meisten Marktteilnehmer dort unterinvestiert sind.
Das Argument der hohen Bewertung des US-Aktienmarktes gilt für uns auch
nicht mehr. Wer die Geschäftszahlen der Unternehmen aus Übersee
mitverfolgt hat weiß, die Umsatz und Gewinnsituation in der Mehrzahl
exzellente Ausmaße annimmt. Durch die teilweise deutlichen
Gewinnzuwächse erreichen die Kursgewinnverhältnisse und somit die
Bewertung ein absolut verträgliches Niveau. In Japan mehren sich die
Zeichen, dass die nicht endend wollende Durststrecke nach 15 Jahren
überwunden ist. Das Bankensystem scheint saniert und die Preise beginnen
endlich wieder zu steigen. Nach jahrelanger Deflation ist die zuletzt
genannte Botschaft, die entscheidende. Für die Unternehmen macht es
jetzt wieder Sinn, die Produktion hochzufahren und die Verbraucher
verschieben ihre Ausgaben nicht mehr in die Zukunft. Dieses Szenario
rechtfertigt ein verstärktes Engagement in japanische Aktien. Die Käufe
sollten aber in mehreren Schritten erfolgen, da eine Bestätigung des
oben angegebenen Trends noch erfolgen muss. In den heißgelaufenen
Märkten, wie Brasilien, Russland und Südkorea würden wir vorsichtig
agieren und auch einmal an eine Gewinnmitnahme denken. Leichte
Veränderungen gab es an den Rentenmärkten. Die Kurse lang laufender
Anleihen kamen etwas zurück. Dementsprechend können wir mäßige
Aufschläge bei den Renditen feststellen. Bei Neuinvestitionen empfehlen
wir Papiere qualitativ hochwertiger Schuldner mit Laufzeiten von maximal
3 Jahren. Eine Beimischung von Dollaranlagen ist auf Grund des
deutlichen Zinsvorsprunges zu empfehlen. Durch die etlichen
Zinserhöhungen der US-Notenbank kann man selbst im kurzfristigen Bereich
Verzinsungen von 4 Prozent p.a. erzielen. Außerdem gehört eine
Dollaranlage in jedes gut diversifizierte Depot. |