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Seit
unserer letzten Ausgabe haben die Aktienmärkte ihre Seitwärtsbewegung
verlassen und deutliche Kurszuwächse verbucht. Mit unserer positiven
Einschätzung lagen wir goldrichtig und dementsprechend erfolgreich sieht
die Wertentwicklung in den gemanagten Kundendepots aus. Erfahrung,
Geduld und Nervenstärke waren hier die Erfolgsgaranten. Die speziellen
Empfehlungen Ihr Geld in deutsche Aktien und Technologiewerte zu
investieren stellten sich als Volltreffer heraus. So erzielte zum
Beispiel der DAX im bisherigen Jahresverlauf einen stolzen Zuwachs von
17 Prozent und zählt somit zu den erfolgreichsten großen Börsenplätzen
überhaupt. Selbst die noch vor kurzem von vielen für unmöglich gehaltene
Marke von 5000 Indexpunkten wurde übertroffen. Der anhaltenden
Aufwärtsbewegung konnten weder die Terroranschläge von London, die
verheerende Naturkatastrophe in den Vereinigten Staaten, sowie die
vollkommen übertriebene Ölpreisspekulation etwas anhaben. Die immer noch
reichlich vorhandene Liquidität findet zwangsläufig aus Mangel an
Anlagealternativen den Weg zum Aktienmarkt. Unterstützend wirkte dabei
natürlich die neuerliche Zuversicht der Unternehmen und privaten
Haushalte hinsichtlich der zukünftigen ökonomischen Entwicklung. Die
zurückliegende Quartalsberichtssaison der Firmen zeigte eindrucksvoll in
welchem Topzustand sich mittlerweile die meisten Unternehmen befinden.
Durch den Gesundschrumpfungsprozess der letzten Jahre strotzen sie nur
so vor Ertragskraft. Auch in den USA führte diese Entwicklung in den
letzten Jahren dazu, dass zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen
wurden, was zu einem Rückgang der dortigen Arbeitslosenquote führte.
Keine Frage, dass dieser Fakt positive Auswirkungen auf das Vertrauen
der amerikanischen Verbraucher hat.
In der
Zwischenzeit fand die nun zehnte Leitzinserhöhung der US-Notenbank FED
statt. Der kurzfristige Geldmarktzins beträgt jetzt 3,50 Prozent. Im
Gegensatz dazu führte die Europäische Zentralbank ihre neutrale
Geldpolitik fort. Der entsprechende Satz liegt hier nach wie vor bei
2,00 Prozent. Dies spricht, neben der robusten Entwicklung der
amerikanischen Konjunktur, für den weiteren Anstieg des US Dollar.
Die
Entwicklung beim Öl sehen wir gelassen. Da ein Großteil des zuletzt
gesehenen Anstieges auf Panikmache und Käufen von Spekulanten
zurückgeht, sehen wir, dass erreichte Preisniveau auf wackeligen Füßen
stehen. Jede Spekulationsblase platzt einmal - diese auch.
An der
Zinsfront hat sich nicht viel verändert. Im sicheren Anlagebereich
müssen Sie sich weiterhin mit äußerst mageren Renditen zufrieden geben.
Die Gefahr von Kursrückschlägen am Rentenmarkt bleibt aber bestehen.
Dass die Qualität der
gewählten Investmentfonds ein wesentlicher Faktor bei der erfolgreichen
Geldanlage ist zeigt die unabhängige Analyseagentur Scope. Erstmals
wurde eine Liste der schlechtesten Fondsprodukte vorgestellt. Diese
Fonds sollten konsequent, egal wie hoch der aktuelle Verlust auch ist,
aus jedem Depot verbannt werden. Einige Beispiele der katastrophalsten
Fonds sind der Dit Softwarefonds, Metzler Wachstum International, Deka
Telemedien, Dit Logistics and Services sowie der Invesco GT Technologie
A. Die Reinvestition sollte nur in die Besten Investments von Templeton,
Fidelity, DWS und JP Morgan erfolgen. Zwischen ihnen und den oben
angegebenen Verlierern liegen Welten. Die Unterschiede betragen über 30
Prozent Wertentwicklung in den letzten 3 Jahren!! |