Impulse 3/2005

 

Aus unserem Archiv:
hier die Ausgabe vom September 2005

Seit unserer letzten Ausgabe haben die Aktienmärkte ihre Seitwärtsbewegung verlassen und deutliche Kurszuwächse verbucht. Mit unserer positiven Einschätzung lagen wir goldrichtig und dementsprechend erfolgreich sieht die Wertentwicklung in den gemanagten Kundendepots aus. Erfahrung, Geduld und Nervenstärke waren hier die Erfolgsgaranten. Die speziellen Empfehlungen Ihr Geld in deutsche Aktien und Technologiewerte zu investieren stellten sich als Volltreffer heraus. So erzielte zum Beispiel der DAX im bisherigen Jahresverlauf einen stolzen Zuwachs von 17 Prozent und zählt somit zu den erfolgreichsten großen Börsenplätzen überhaupt. Selbst die noch vor kurzem von vielen für unmöglich gehaltene Marke von 5000 Indexpunkten wurde übertroffen. Der anhaltenden Aufwärtsbewegung  konnten weder die Terroranschläge von London, die verheerende Naturkatastrophe in den Vereinigten Staaten, sowie die vollkommen übertriebene Ölpreisspekulation etwas anhaben. Die immer noch reichlich vorhandene Liquidität findet zwangsläufig aus Mangel an Anlagealternativen den Weg zum Aktienmarkt. Unterstützend wirkte dabei natürlich die neuerliche Zuversicht der Unternehmen und privaten Haushalte hinsichtlich der zukünftigen ökonomischen Entwicklung. Die zurückliegende Quartalsberichtssaison der Firmen zeigte eindrucksvoll in welchem Topzustand sich mittlerweile die meisten Unternehmen befinden. Durch den Gesundschrumpfungsprozess der letzten Jahre strotzen sie nur so vor Ertragskraft. Auch in den USA führte diese Entwicklung in den letzten Jahren dazu, dass zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, was zu einem Rückgang der dortigen Arbeitslosenquote führte. Keine Frage, dass dieser Fakt positive Auswirkungen auf das Vertrauen der amerikanischen Verbraucher hat.

In der Zwischenzeit fand die nun zehnte Leitzinserhöhung der US-Notenbank FED statt. Der kurzfristige Geldmarktzins beträgt jetzt 3,50 Prozent. Im Gegensatz dazu führte die Europäische Zentralbank ihre neutrale Geldpolitik fort. Der entsprechende Satz liegt hier nach wie vor bei 2,00 Prozent. Dies spricht, neben der robusten Entwicklung der amerikanischen Konjunktur, für den weiteren Anstieg des US Dollar.

Die Entwicklung beim Öl sehen wir gelassen. Da ein Großteil des zuletzt gesehenen Anstieges auf Panikmache und Käufen von Spekulanten zurückgeht, sehen wir, dass erreichte Preisniveau auf wackeligen Füßen stehen. Jede Spekulationsblase platzt einmal - diese auch.

An der Zinsfront hat sich nicht viel verändert. Im sicheren Anlagebereich müssen Sie sich weiterhin mit äußerst mageren Renditen zufrieden geben. Die Gefahr von Kursrückschlägen am Rentenmarkt bleibt aber bestehen. 

Dass die Qualität der gewählten Investmentfonds ein wesentlicher Faktor bei der erfolgreichen Geldanlage ist zeigt  die unabhängige Analyseagentur Scope. Erstmals wurde  eine Liste der schlechtesten Fondsprodukte vorgestellt. Diese Fonds sollten konsequent, egal wie hoch der aktuelle Verlust auch ist, aus jedem Depot verbannt werden. Einige Beispiele der katastrophalsten Fonds sind der Dit Softwarefonds, Metzler Wachstum International, Deka Telemedien, Dit Logistics and Services sowie der Invesco GT Technologie A. Die Reinvestition sollte nur in die Besten Investments von Templeton, Fidelity, DWS und JP Morgan erfolgen. Zwischen ihnen und den oben angegebenen Verlierern liegen Welten. Die Unterschiede betragen über 30 Prozent Wertentwicklung in den letzten 3 Jahren!!