Impulse 1/2005

 

Aus unserem Archiv:
hier die Ausgabe vom März 2005

Die internationalen Börsen sind gut in das neue Jahr gestartet. Nach einem flauen Januar war Kaufen angesagt. Was blieb denn den Investoren auch anderes übrig. Aus unserer Sicht gibt es nach wie vor zur Aktie keine äquivalente Alternative. Immobilienfonds sowie festverzinsliche Anlagen werfen nur geringe Erträge ab. Alleine die Kurszuwächse am Aktienmarkt im Monat Februar stellen die mageren Renditen bei den sicheren Anlagen in den Schatten. Das lockt neue Käufer an die Börse. Geld sucht sich über kurz oder lang die rentabelste Investitionsmöglichkeit. Dass die Risikobereitschaft zugenommen hat, zeigen auch die ersten erfolgreichen Börsengänge. Mussten wir noch in 2004 mit ständigen Absagen von Neuemissionen bei Aktien leben, lässt sich jetzt leichter frisches Risikokapital beschaffen. Dieser Fakt ist einer von vielen, der für die Dividendentitel spricht. Der zuletzt von der Deutsche Börse gemessene und wieder erstarkte Pessimismus unter den Aktienanlegern spricht zusätzlich für weiter steigende Notierungen. Dieser Sachverhalt mag auf den ersten Blick unlogisch erscheinen. Marktteilnehmer, die gegenüber der Börse negativ eingestellt sind, sind nicht beziehungsweise unterinvestiert. Sie stellen das Käuferpotential von morgen dar. Auf der anderen Seite können sie mangels Aktienbestände keinen Verkaufsdruck auslösen. Steigende Kurse, wie zuletzt, ziehen wie ein Magnet das nicht investierte Publikum an. Und glauben Sie uns, nichts ist schlimmer als dabei nur zuzuschauen. Unterstützend hierbei wirkt das sich weiter verbessernde wirtschaftliche Umfeld. Die USA, als Weltkonjunkturlokomotive, füllt ihre Rolle bestens aus. Diese Impulse sind mittlerweile selbst in Europa zaghaft zu spüren. Aktien bleiben ein Muss für jedes Depot. Risikofreudigere Investoren sollten diese Position eindeutig übergewichten. Der Zug fährt schon seit immerhin zwei Jahren, aber er ist noch nicht vollkommen abgefahren. Dabei sind wir besonders stolz mit unserer Einschätzung zu den Aktienmärkten seit dem zweiten Halbjahr 2002 nachlesbar, richtig gelegen zu haben. Die Kundendepots können dadurch mit ansehnlichen Wertzuwächsen überzeugen.

Die Zinsen im langfristigen Bereich stagnieren auf niedrigem Niveau. Wie Sie sicherlich aus der Presse erfahren haben, hat die amerikanische Notenbank FED den Pfad der Niedrigzinspolitik verlassen. Mit sechs Erhöhungen in Folge (von 1,00 auf 2,50 Prozent) bewegen sich die US-Leitzinsen über dem europäischen Level von derzeit 2 Prozent. Dies sollte Konsequenzen bei den längeren Laufzeiten und den entsprechenden Renditen nach sich ziehen. Aus diesem Grunde sehen wir das Risiko bei festverzinslichen Wertpapieren  mit einer Laufzeit von über vier Jahren als hoch an. Nehmen Sie Umschichtungen in Kurzläufer vor. Ideen und Alternativen zeigen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch auf.

Der Euro hat sich von seinen zwischenzeitlichen Höchstständen etwas nach unten entfernt. Für uns ist der Dollar trotz des so genannten Handelsbilanzdefizits unterbewertet. Das höhere Zinsniveau in den USA und die robuste Wirtschaft sprechen für den Greenback.   

Machen Sie Ihr Depot fit für den Frühling.