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Die internationalen
Börsen sind gut in das neue Jahr gestartet. Nach einem flauen Januar war
Kaufen angesagt. Was blieb denn den Investoren auch anderes übrig. Aus
unserer Sicht gibt es nach wie vor zur Aktie keine äquivalente
Alternative. Immobilienfonds sowie festverzinsliche Anlagen werfen nur
geringe Erträge ab. Alleine die Kurszuwächse am Aktienmarkt im Monat
Februar stellen die mageren Renditen bei den sicheren Anlagen in den
Schatten. Das lockt neue Käufer an die Börse. Geld sucht sich über kurz
oder lang die rentabelste Investitionsmöglichkeit. Dass die
Risikobereitschaft zugenommen hat, zeigen auch die ersten erfolgreichen
Börsengänge. Mussten wir noch in 2004 mit ständigen Absagen von
Neuemissionen bei Aktien leben, lässt sich jetzt leichter frisches
Risikokapital beschaffen. Dieser Fakt ist einer von vielen, der für die
Dividendentitel spricht. Der zuletzt von der Deutsche Börse gemessene
und wieder erstarkte Pessimismus unter den Aktienanlegern spricht
zusätzlich für weiter steigende Notierungen. Dieser Sachverhalt mag auf
den ersten Blick unlogisch erscheinen. Marktteilnehmer, die gegenüber
der Börse negativ eingestellt sind, sind nicht beziehungsweise
unterinvestiert. Sie stellen das Käuferpotential von morgen dar. Auf der
anderen Seite können sie mangels Aktienbestände keinen Verkaufsdruck
auslösen. Steigende Kurse, wie zuletzt, ziehen wie ein Magnet das nicht
investierte Publikum an. Und glauben Sie uns, nichts ist schlimmer als
dabei nur zuzuschauen. Unterstützend hierbei wirkt das sich weiter
verbessernde wirtschaftliche Umfeld. Die USA, als
Weltkonjunkturlokomotive, füllt ihre Rolle bestens aus. Diese Impulse
sind mittlerweile selbst in Europa zaghaft zu spüren. Aktien bleiben ein
Muss für jedes Depot. Risikofreudigere Investoren sollten diese Position
eindeutig übergewichten. Der Zug fährt schon seit immerhin zwei Jahren,
aber er ist noch nicht vollkommen abgefahren. Dabei sind wir besonders
stolz mit unserer Einschätzung zu den Aktienmärkten seit dem zweiten
Halbjahr 2002 nachlesbar, richtig gelegen zu haben. Die Kundendepots
können dadurch mit ansehnlichen Wertzuwächsen überzeugen.
Die Zinsen im
langfristigen Bereich stagnieren auf niedrigem Niveau. Wie Sie
sicherlich aus der Presse erfahren haben, hat die amerikanische
Notenbank FED den Pfad der Niedrigzinspolitik verlassen. Mit sechs
Erhöhungen in Folge (von 1,00 auf 2,50 Prozent) bewegen sich die
US-Leitzinsen über dem europäischen Level von derzeit 2 Prozent. Dies
sollte Konsequenzen bei den längeren Laufzeiten und den entsprechenden
Renditen nach sich ziehen. Aus diesem Grunde sehen wir das Risiko bei
festverzinslichen Wertpapieren mit einer Laufzeit von über vier Jahren
als hoch an. Nehmen Sie Umschichtungen in Kurzläufer vor. Ideen und
Alternativen zeigen wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch auf.
Der Euro hat sich
von seinen zwischenzeitlichen Höchstständen etwas nach unten entfernt.
Für uns ist der Dollar trotz des so genannten Handelsbilanzdefizits
unterbewertet. Das höhere Zinsniveau in den USA und die robuste
Wirtschaft sprechen für den Greenback.
Machen Sie Ihr Depot
fit für den Frühling. |