Bei den
großen Investoren heißt das Motto: „Abwarten und Tee trinken.“ Zu groß
ist die Angst, vor der nächsten Pleite. Banken und Investmenthäuser
verloren in den letzten Monaten Milliarden an den Immobilienmärkten
sowie den damit verbundenen Spekulationsgeschäften. Gier fraß Hirn! Die
höchstdotierten und bestausgebildetsten Banker trafen die
folgenschwersten Entscheidungen. Nun ist die nächste Blase geplatzt. Am
Rohstoffmarkt fallen die Preise seit Wochen wie die Blätter im Herbst
von den Bäumen. Dies macht erneute Abschreibungen notwendig. In den
Vereinigten Staaten muss sogar einer der prominentesten Vertreter der
Rohstoffbranche seinen Fonds zwangsschließen. Verluste von fast 30
Prozent im vergangenen Monat verursachten diesen Schritt. Trotzdem ist
dieses ganze Geld natürlich nicht weg. Geld ist Materie und Materie kann
nicht verschwinden. Es hat definitiv nur jemand anderes. Die letzten
Käufer sind die Dummen und bezahlen die Zeche. Somit bleiben die Aktien
an den etablierten Märkten als einzige Anlageklasse übrig, die in den
letzten Jahren durch die Spekulanten und Anleger nicht „versaut“ wurden.
Dem gewieften Börsianer eröffnen sich dadurch einmalige Renditechancen.
Er muss nur kaufen und sich in Geduld üben. Der Erfolg kommt von ganz
alleine. Für all das, was jeden Tag auf dieser Welt passiert, halten
sich die Aktienkurse auf ihrem ermäßigten Niveau, sehr stabil. Nicht
auszudenken, wenn sich die Nachrichtenlage etwas aufhellt. Die
Notierungen werden dann in die Höhe schnellen. Auf Grund dieser
Argumente halten wir den Aktien die Treue und stocken unsere Bestände
weiter auf.