Die
internationalen Börsen zeigten sich in den
vergangenen Tagen von ihrer starken Seite. Die
Rückschläge seit Jahresbeginn wurden deutlich
reduziert. Die Diskussion über Staatspleiten, und
die damit verbundenen Horrorgeschichten, scheinen an
den Handelsplätzen niemanden zu interessieren.
Überdurchschnittliche und hauptsächlich durch Angst
getriebene, spekulative Kursanstiege beobachten wir
bei Schweizer Notierungen. Auf der Währungsseite gab
es stärkere Ausschläge im Einklang mit der
Verschuldungsproblematik der Griechen. Die
klassischen Valuten wie Schweizer Franken oder
Norwegische Krone, die immer wieder bei aufkommendem
Zweifel an der Stabilität des Euros in den Focus
rücken, wurden gezielt nachgefragt. Durch die
aktuellen Regulierungsbemühungen der Hellenen sollte
es in den nächsten Wochen zu einer Beruhigung auf
der Währungsseite kommen. Nach wie vor stellt sich
für Anlagegelder die Frage nach einer einigermaßen
verträglichen Verzinsung, im Einklang mit
Verfügbarkeit, Risiko und nicht zuletzt unter einer
nachsteuerlichen Betrachtung. Auf einem Nenner
gebracht – wer sein Sparkapital mit den
vermeidlichen „Staatlichen Garantien“ - ich meine
den Einlagensicherungsfonds - disponiert, kann es
auch gleich ausgeben, dann hat man noch was davon.
Den großen Adressen auf dieser Welt, wie
Pensionskassen, Stiftungen oder Investmenthäusern
geht es nicht anders, auch sie kommen, ob sie wollen
oder nicht, an der Börse nicht vorbei. Nur über die
Anlageklasse der Dividendenpapiere stehen höhere
Renditen in Aussicht. Die niedrigen Zinsen und die
immensen Geldvolumen auf dieser Welt, die zur
Unterstützung der Konjunktur aktuell zur Verfügung
gestellt werden, führen tendenziell zu einem
inflationären Umfeld. Unterm Strich spricht nichts
für Anleihen, Spareinlagen oder Termingelder. Wie es
funktionieren kann am Ende besser dazustehen, zeigen
wir Ihnen gerne auf.